Was ALISA will

Gleiche Bildungs- und Lebenschancen

Im Rahmen unserer Möglichkeiten wollen wir in Worms dazu beitragen, dass möglichst viele Kinder die gleichen Bildungs- und Lebenschancen erhalten. Einige  bekommen diese durch das Elternhaus, den anderen wollen wir helfen. Wir bemühen uns, Einzelschicksale zu verbessern und versuchen gleichzeitig, der abnehmenden sozialen Durchlässigkeit unserer Gesellschaft entgegenzuwirken.

 

Ganzheitlicher Ansatz

Als Indikator für den zu fördernden Stadtbezirk gilt zunächst die statistische Dichte der Empfehlungen für weiterführende Schulen nach der Grundschule, wenn er in die gleiche Richtung wie andere Anzeiger, z. B. Arbeitslosigkeit, Deliktdichte, Ein-Eltern-Haushalte, weist.
Unser Ansatz folgt ganzheitlichen Prinzipien.

 

Für jeden ein Platz im Leben

Kinder, die sich mit Freude bewegen, die spielen, malen, die vernünftig ernährt werden, die sprechen und Musik machen, behalten ihre natürliche Neugier, ordnen sich ohne disziplinäre Probleme in Gruppen ein, entwickeln Selbstvertrauen, Ausdauer und emotionale Stabilität -Eigenschaften, die ihnen eines Tages helfen, ihren Platz im Leben, im Beruf und in der Gesellschaft zu finden.

 

Qualifizierung

Die große Mehrheit der Menschen  ist darauf angewiesen, sich den Lebensunterhalt durch Erwerbsarbeit zu verdienen. Qualifizierung durch Bildung, Aus- und Weiterbildung ist daher immer auch Ertüchtigung für die Erfordernisse, die Belange und den Bedarf der Lebens- und Arbeitswelt.

 

Mut, Selbstwertgefühl und Selbständigkeit entwickeln. Verantwortung übernehmen

ALISA fördert deswegen die Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft im Interesse der Schüler und der Gesellschaft. Dies geschieht durch:

  • Vorbereitung junger Menschen auf künftige Anforderungen des internationalen Arbeitsmarktes
  • Initiativen, die die Berufschancen junger Menschen fördern durch arbeitsmarktorientierte Projekte in der Schule, durch zusätzliche Qualifizierungs-Angebote und betriebliche Praktika
  • Entwicklung und Unterstützung von partnerschaftlichen Projekten zwischen Schule und Wirtschaft
  • Gewinnung von Persönlichkeiten und Institutionen, die diese Ziele unterstützen
  • Übergreifendes Ziel aller Maßnahmen ist es, selbständiges und soziales Handeln bei jungen Menschen zu fördern.

Hilfe zur Selbsthilfe

  • Wir wollen die Quote der Schulbesteher erhöhen und den Anteil der Schul-, Ausbildungs- und Studienabbrecher verringern
  • Unser Fokus ist auch auf den Anschluss gerichtet, auf Eintrittsvoraussetzungen und die Übergänge zwischen vorschulischer Förderung, Schulen, weiterführenden Schulen und Hochschulen bzw. der Arbeitswelt
  • Wir investieren Ideen, Geld und gutes Wissen in sichtbare Verbesserungen, in eine angemessene Arbeitsweltreife der Schulabsolventen, in Aktivitäten, die konkret in den gesamten schulischen Entwicklungsprozess eingebunden sind.

Die Eigeninitiative der Betroffenen ist notwendige Voraussetzung bei der Anschub-Finanzierung von Strukturbausteinen.

Entwicklungsprozesse erfordern eine Berücksichtigung des sozialen Umfeldes, lebendige Netzwerke und eine Einbindung aller am Entwicklungsgang Beteiligter.

Konzept der Chancenangleichung

Die Arbeit in der ALISA wird von wenigen fest angestellten Kräften und von vielen Ehrenamtlichen und Freiwilligen geleistet. Wir arbeiten mit Stiftungen (z. B. “Haus der kleinen Forscher”), mit Institutionen (z. B. Sportbund), dem Jugendamt, mit Vereinen, Schulen, Hochschulen und gemeinnützigen Organisationen zusammen, soweit ihnen an unserem Konzept der Chancenangleichung gelegen ist. Zudem betreuen wir Jugendliche auf ihrem Ausbildungsweg.

Das ALISA-Zentrum Worms

Die praktische Verwirklichung des Angebots erfolgt  im ALISA-Zentrum in Worms in Bewegungsgruppen für Eltern und Kleinkinder, in Sport-Gruppen für Kinder von der Kita bis zum Ende der Grundschule, in Forscher-, Bastel-, Musik- und Spielgruppen. Sowie indirekt durch Fortbildung von Betreuern und Sozialpädagogen.

Das ALISA-Zentrum Kirn

In Kirn werden die Angebote in verschiedenen „Abenteuerland“ Gruppen umgesetzt.